Yukino Fujiwara wurde am 1. Juni 1966 in Tokyo als einzige Tochter eines japanischen Saengerehepaares geboren.
1968 kamen die Eltern mit ihr nach Muenchen, wo sie ihr Gesangsstudium fortsetzten.
1970 erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht nach dem Prinzip von Beata Zieglers "Das Innere Hoeren" bei Anna Stadler in Muenchen.
1972 kehrte sie mit ihren Eltern nach Japan zurueck.

Seit 1975 lebte sie im Haushalt ihrer Lehrerin, Anna Stadler, in Muenchen.

Ihren ersten Klavierabend hielt sie 1976 in Tokyo. Danach folgten Rezitals in Deutschland (u.a. 1982 "Festival Debut" der Berliner Festwochen, 1986 "Schleswig-Holstein Musik Festival"), Japan, Oesterreich, Italien, Frankreich, der ehemaligen Tschechoslowakei (u.a. Beethoven-Festival inTeplice - Teplitz), in der Schweiz und in den Staaten (1993 New York Debut in der Carnegie Weill Recital Hall).

Seit 1977 gab sie Konzerte mit Orchester in Deutschland (u.a. 1977 Augsburger Philharmoniker unter Gabor Oetvoes; 1983 Frankfurter Opern- und Museumsorchester unter David Shallon; 1984 Bayerisches Staatsopernorchester Muenchen unter Hiroshi Wakasugi als Austauschkonzert zwischen Japan und Deutschland, welches als Rueckantwort auf Anne-Sophie Mut-ters Konzert mit dem NHK-Symphonieorchester in Japan unter Wolfgang Sawallisch (Live-bertragung aus Japan im ZDF und ORF) aus dem Muenchner Nationaltheater via Satellit live im ORF und im NHK in Japan ausgestrahlt wurde), Japan (u.a. Tokyo Metropolitan Symphony Orchetra; Japan Philharmonic Orchestra; New Japan Philharmonic Orchestra; Tokyo Philharmonic Orchestra; unter Kazuo Yamada, Kenichiro Kobayashi, Akeo Watanabe, Hartmut Haenchen, Ondrej Lenrd), der Schweiz (u.a. 1983 Orchetre de Cannes Cotes d'Azur unter Philippe Bender beim Festival de Musique in Montreux; 1985 Zuercher Tonhalle-Orchester unter Ferdinand Leitner in der Zuercher Tonhalle; ), in Schweden (1988 Stockholmer Phil-harmoniorchester unter Peter Eroes in der Philharmonie Stockholm), in Daenemark (1989 Symphonieorchester Aarborg unter David Peterson), in Frankreich (u.a. Nouveau Orchestre Philharmonic de Radio France Paris unter Philippe Bender im Salle Pleyel Paris; L'Ensemble Orchestral de Paris unter Marc Soustrot), in Bulgarien (u.a. Symphonierochester Pleven unter Georgi Notev), der ehemaligen Tschechoslowakei (u.a. Symphonieorchester Brno/Bruenn unter Michael Barrett).

1983 und 1984 nahm sie am "Marlboro Music Festival" in Vermont/USA teil. Rudolf Serkin, damals kuenstlerischer Direktor des Festivals, schrieb ueber sie spaeter in einem Brief an einen Freund: "Sie ist eine wirkliche Kuenstlerin" .
1986 sprang sie fuer Rudolf Buchbinder ein, der 3 Tage vor dem Konzert absagte, und spielte Schuberts "Forellenquintett" mit dem Prager "Praszak-Quartett" bei den Schleissheimer Schlossfestspielen bei Muenchen.

1983 begann sie das Studium im 5. Semester an der staatlichen Musikhoch-schule in Muenchen, das sie 1985 mit dem Kuenstlerischen Staatsdiplom abschlo, worauf 1987 das Meisterklassen-Diplom folgte.

In internationalen Klavierwettbewerben erhielt sie:
1982 den 3.Preis und die Silberplakette als juengste Preistrgerin beim "Busoni"-Wettbewerb in Bozen,
1985 den 2. Preis beim "Geza Anda"-Wettbewerb in Zuerich,
1986 den Premier Grand Prix beim "Long-Thibaud"-Wettbewerb in Paris.

Rundfunk-Aufnahmen :
Bayerischer Rundfunk Muenchen, WDR Koeln, RAI Italia, Radio Denmark,
SRG Schweiz, Radio France Paris, NHK Japan, Radio FM Tokyo.

Fernseh-Aufnahmen :
ZDF, SRG Fernsehen Genf, DRS Fernsehen Zuerich, NHK Fernsehen Japan,
Fernsehen Kyoto.

Ab 1986 verschlechterte sich der Gesundheitszustand ihrer Lehrerin Anna Stadler. Man diagnostizierte Alzheimer, worauf Yukino Fujiwara ihre Konzerttaeigkeit reduzierte. 1993 wurde sie vom Muenchner Vormundschaftsgericht "als einzige Angehoerige" mit der Aufgabe als Betreuerin ihrer Lehrerin betraut und realisierte die weitergehende Pflege zuhause. 1999 uebergab sie die Betreuertaetigkeit einer vom Vormundschaftsgericht als vertrauenswuerdig empfohlenen Rechtsanwaeltin, und uebersiedelte nach Tokyo, um sich im Sinne von Anna Stadler ausschliesslich auf Konzert- und Lehrtaetigkeit zu konzentrieren und das Prinzip des "Inneren Hoerens" weiterzuvermitteln.

CD-Aufnahmen 1987 (Schumanns Symphonische Etueden etc.), 1988 (Beethovens Waldsteinsonate, die Sonate Op.110 etc), und 1999 (saemtliche Chopin-Etueden).

Yukino Fujiwara verfuegt ueber ein ausserordentlich grosses Repertoire, das sich von Solowerken ueber Klavierkonzerten bis hin zu Kammermusikwerken einschliesslich Lied- Begleitung erstreckt.

藤原由紀乃が奏でる魂の響き



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